Hunde im Leben der Menschen
Der Hund im Leben des Menschen
Ein unersetzlicher Freund für Kinder.

Für Kinder ist ein Hund ein Spielkamerad, auf den sie immer zählen können, und ein Ventil für jeden Gefühlsüberschwang. Psychologen und Kinderärzte betonen immer wieder, dass bei einem Kind, das mit einem Hund aufwächst, ein Verantwortungsgefühl entsteht, das für das Kind von großem erzieherischem Wert ist. Auch hat das Kind einen Ansprechpartner, der immer da ist, und für kontaktarme und schüchterne Kinder ist ein Hund die beste Therapie: Die Tatsache, dass der Hund sie braucht, stärkt ihre innere Sicherheit.
Am einfachsten funktioniert das Zusammenleben, wenn der Hund und Kind von klein auf miteinander aufwachsen. Aus dem Kontakt entsteht Zärtlichkeit Zuneigung, die im Kind das Bedürfnis weckt, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Ab zwölf Jahren kann ein Kind allein für seinen Hund sorgen, so dass die ganze Last der Hundehaltung nicht mehr allein bei den Eltern liegt. Äußert ein Kind in diesem Alter ernsthaft den Wunsch nach einem Hund zu halten, dann sollten sie einwilligen.
Das Kind hat nicht nur einen Spielkameraden, sondern es bekommt auch einen Beschützer und lernt ganz nebenbei den Umgang mit Hunden. Und das ist wieder wichtig, um die Angst vor fremden Hunden abzubauen und unangenehmen Zwischenfällen vorzubauen. Angst vor Infektionen braucht man nicht zu haben, wenn man den Kindern die wichtigsten Hygiene regeln im Umgang mit dem Hund beibringt. Zwar ist ein Hund kein keimfreies Wesen, aber ein Kind ist es ebenso wenig.
Warum hält man einen Hund
Folgende Gründe nennen Menschen oft für eine Hundehaltung:
- Tierliebe und Interesse an der Natur
- Ängstlichkeit
- Sicherheitsbedürfnis und den Wunsch das Eigenheim zu schützen
- Angst vor dem Alleinsein
- Interesse an der Abrichtung bzw. Hundesport als gemeinsames Hobby
- Als Ersatz für Kinder
- Als Statussymbol und der Mode wegen
- Autoritätsbedürfnis und die Möglichkeit, Macht auszuüben
- Als Spielzeug für Kinder und als Hilfsmittel bei der Kindererziehung
- Gesundheitspflege- man will(muss) spazieren gehen(laufen) und schlank werden
- Erleichterung des Kontaktes zu anderen Menschen
- Die Tradition - Hunde wurden schon immer in der Familie gehalten
- Als äußeres Zeichen des Familienglücks (lachende Kinder, tobende Hunde) das Klischees der Werbung hier zu realen Leitbildern werden.
Recht häufig ist der Hund in der Tat ein Kinderersatz. Er wird gehätschelt, von anderen Hunden ferngehalten und falsch ernährt, ein Fetisch falsch verstandener Tierliebe, der ein Hundeunwürdiges Leben führt.
Der Hund bietet dem gemütskranken Menschen oft den einzigen Halt, der ihn vor dem völligen Versinken in die Krankheit bewahrt. Darüber hinaus lernt ein kranker Mensch-Patient von seinem Hund, wie er selbst mit Menschen umzugehen hat. Der Hund ist auch ein idealer Partner für Einsame. Er schenkt dem Menschen seine volle Zuneigung. Er kann zwar nicht sprechen, aber er kann zuhören, und das ist oft wichtiger. Man kann ihm voll vertrauen, und er ist absolut loyal. Er ist morgen genauso freundlich, wie er es gestern war.
Und er schafft Kontakte: Über einen Hund kommt man leichter mit anderen Menschen ins Gespräch. Der Hund soll oft dazu dienen, das Selbstbewusstsein zu heben; er muss als Ableiter für Frustrationen herhalten und einen Ausgleich beispielsweise für berufliches Versagen bieten. Diese Hunde erkennt man daran, dass sie zwar wohlerzogen, aber geduckt unterwürfig neben ihren Herrn laufen. Sie sind durch übertriebene Erziehung zum Sklaven gemacht worden, zum Omegatier, zum Prügelknaben der Familienmeute. Es sind arme Hunde bedauernswerter Menschen.
Das Gegenteil ist der Hund als Alphatier und Rudelboss. Oft handelt es sich um kleine Hunde, die falsch erzogen wurden und nun die ganze Familie tyrannisieren. Sie hören auf kein Kommando, knurren die Menschen an, wenn ihnen etwas nicht passt, und schnappen sogar einmal zu. Solche Hunde gibt es häufig, und schuld daran sind die Halter.
Ein großer oder teurer Hund als Statussymbol soll das Ansehen seines Besitzers heben. Mit diesem Prestigehund verwandt ist der Modehund, der aber zudem noch von Saison zu Saison gewechselt wird. Mit Prestigehunden wie den Modehunden schmückt man sich; man sieht den Hund selbst nur als Beiwerk.
Auch der Hund, der mehr oder weniger spontan gekauft wird, etwas weil sich das Kind zu Weihnachten wünscht oder weil der Nachbar auch einen hat oder weil ein Schlittenhund so gut zum Geländewagen passt, ist ein armer Hund. Er wird bald “umständehalber” abgegeben, landet im Tierheim oder wird irgendwo ausgesetzt.

Der Hund als Beschützer und Bewacher des Eigentums hat durchaus seine Berechtigung. Den Trend zur vierbeinigen Alarmanlage erkennt man an der Zunahme von Rassen wie Fila Brasilero oder Rottweiler und an der unverminderten Beliebtheit des Deutschen Schäferhundes. Wer einen solchen Wachhund hält, muss dafür sorgen, dass der Hund aufs Wort gehorcht und keine Unschuldigen anfällt und zur Waffe wird. Den die Gefahr, von einem Hund zu gebissen zu werden, ist ein weiteres Argument der Hundegegner.
Der letzte Gefährte für den Lebensabend
Oft ist der Hund für alte Menschen nicht nur der letzte, sondern auch der einzige Gefährte. Wenn sie sehr zurückgezogen in der Großstadt leben und vielleicht schon ein wenig menschenscheu geworden sind, kann ein Hund lebenserhaltend sein, denn er bedeutet für sie eine Aufgabe. Sie sind gezwungen, ihn zu füttern, mit ihm regelmäßig auszugehen oder Spaziergänge zu machen, die sie sonst nicht mehr unternehmen würden. Da Hundebesitzer gemeinsame Interessen haben, sprechen sie miteinander. So lernen sich Menschen kennen, die sich sicherlich sonst nie angesprochen hätten.
Ein Hund kann aber auch Abwechslung in das Leben miteinander alt gewordener Menschen bringen, das oft sonst nach einem starren Schema ablaufen würde. Der Hund verlangt seinen Teil und bewirkt eine Änderung mancher Gewohnheit, die belastend und sinnlos geworden ist. Alte Menschen, die fast hilflos sind, die gepflegt werden müssen oder im Rollstuhl leben, sollten keinen Hund neben sich verkümmern lassen. Es wäre für sie und für den Hund nur eine Belastung und eine Qual.

Den langjährige Gefährten darf man andererseits einem alten Menschen , der hinfällig geworden ist, nicht gegen seinen Willen wegnehmen. Alte Menschen sollten sich rechtzeitig überlegen, was mit ihrem Hund geschehen soll, wenn sie nicht mehr für ihn sorgen können.
Hallo und Willkommen im s4d dog-blog! Ihr findet hier Unmengen an Informationen über den Hund. Es müsste für jeden etwas dabei sein, also, wir lesen uns!

