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Kennel Club

Der Kennel Club

Der Kennel Club, eine typische englische Vereinigung, wurde 1873 mit dem Ziel gegründet, die Bestimmungen und Normen für die immer beliebter werdenden Hundeaustellungen auszuarbeiten. Er war die erste Organisation dieser Art auf der Welt. Zunächst erstellte der Kennel Club ein zehn Artikel umfassendes Reglement für Hundeaustellungen. Jeder Hund sollte durch Namen, Alter und Herkunft genau identifiziert werden. Die Ausstellungsverwaltung behielt sich vor, die Einschreibung von Hunden zu verweigern, die den Normen nicht entsprachen oder krank waren.
Der Kennel Club legte ein Zuchtbuch (Stud Book) an. Im ersten - er erschien 1874 - wurden die Ziele des Clubs veröffentlicht: die Verbesserung der Rassen sowie die Organisation von Ausstellungen und Wettbewerben. Die erste Ausstellung des Clubs fand vom 17. bis 20. Juni 1873 im Crystal Palace in London statt. Ziele, Aufbau und Reglements des Kennel Clubs dienten ähnlichen Organisationen in zahlreichen anderen Ländern der Welt als Vorbild. Der Kennel Club gehört nicht der Fédération Cynologique Internationale an (FCI) an, sondern ist assoziiertes Mitglied dieses Verbandes mit eigenen Statuten.
Er führte eine Rassengruppierung ein, die von anderen Clubs mit gewissen Abweichungen übernommen wurde. Er unterteilte die Hunde in zwei Kategorien: die Sporthunde, das heißt Lauf-, Vorsteh-, und Erdhunde einerseits und die Gebrauchs- und Begleithunde anderseits. 1880 wurde ein allgemeines System für die Namenseintragung in das Stud Book festgesetzt.
Der Kennel Club legt großen Wert auf die Erziehung der Hund zum Gehorsam. Ein Folgsamkeitswettbewerb wurde erstmals auf der Ausstellung von 1920 veranstaltet. Der Kennel Club vertritt nämlich die Auffassung, das gehorsame Hunde zum guten Ruf ihrer Artgenossen beitragen und dass ein wohlerzogenes Tier ein zuverlässiger Begleiter und dadurch für seinen Halter um so wertvoller ist.
1875 verabschiedete der Kennel Club eine Entschließung gegen die Vivisektion. Das Kupieren der Ohren war bereits heftig umstritten. Ab 1898 wurden Hunde mit gestutzten Ohren zu Ausstellungen des Kennel Clubs nicht mehr zugelassen. Nur ein kupierter Schwanz wird bei bestimmten Rassen gestattet.
Der Club, bei dem heute 200 000 Hunde mit Stammbaum eingeschrieben sind, überwacht die verschiedenen Zuchtmethoden, damit keine Mängel auftreten.

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Der Autor und der s4d dog-blog.

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