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Kromfohrländer

Der Kromfohrländer

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Der Kromfohrländer, eine der jüngsten deutschen Hunderassen, ist ein angenehmer Haus- und Begleithund mit bemerkenswerten Eigenschaften.

So schrieb der Fachmann Dr. E. Schneider-Leyer über den Kromfohrländer: “Es gehört schon viel Züchtermut und Idealismus dazu, eine neue Hunderasse zu schaffen, und vor allem, dieser Rasse in der weiteren Entwicklung Gesundheit, Wesenfestigkeit und auch Artbeständigkeit zu geben und zu erhalten.” Bestätigt werden diese Worte von der Vitalität, der Wesenart und robusten Gesundheit dieser Hunde, welche bei vernünftiger Haltung lange lebhaft bleiben und sehr alt werden können.


Der Kromfohrländer ist intelligent, vital, wachsam und wildert nicht. Gegen Fremde zeigt er sich meist zurückhaltend, dafür ist seine Anhänglichkeit und Bindung an seinen Herrn um so größer. Seine Erziehung bereitet keine Schwierigkeiten, da er sehr intelligent und anpassungsfähig ist. Auffallend schnell und in kurzer Zeit lernt er viele Kommandos zu befolgen und Redewendungen zu verstehen. Er ist ein zuverlässiger. treuer Partner der Familie, ein lustiger Spielgefährte der Kinder, nicht hysterisch oder gar übelnehmerisch.

Sein rauh- oder stockhaariges Fell ist weiß mit brauner Zeichnung und hat die besondere Eigenschaft, schmutzabstoßend und stets sauber zu sein. Der Rauhhaar ist von unterschiedlicher Länge und zeigt mehr oder weniger Bartansatz, während stockhaarige Hunde bartlos sind. Ohren und Rute werden nicht kupiert. Das er nicht groß ist und höchstens 38-46 cm Schulterhöhe erreicht, lässt er sich auch in kleineren wohnungen halten, wenn man ihm genügend Auslauf verschafft. Wenngleich Kromfohrländer in den skandinavischen Ländern häufiger gehalten werden, ist die Rasse, verglichen mit anderen, nicht weit verbreitet, was ihr ein gewisses Maß an Exklusivität verleiht. Frau Schleifenbaum, die Urzüchterin dieser Rasse, beschrieb das Wesen des Kromfohrländers als eine Mixtur aus Fröhlichkeit und Nachdenklichkeit. Er ist anhänglich, ohne unterwürfig zu sein, treu, eigenwillig, aber nicht widerborstig.

Zur Geschichte:

Die Heimat des Kromfohrländers ist das Siegerland, und er entstand in den ersten Jahren nach dem Zweiten weltkrieg. Zu dieser Zeit war Ilse Schleifenland aus Siegen in Besitz eines Bretonischen Griffonrüden gekommen, der eine rauhhaarige Fox-Terrier-Hündin aus der Nachbarschaft deckte- Der Zufall wollte es - die Welpen zeigten ein solches Gleichmaß, dass eine Weiterzucht aussichtsreich erschien, zumal die bemerkenswertesten Eigenschaften der Stammeltern, Temparament und Charakter, die Hunde auszeichneten. Nach Jahren harter Arbeit wurde die Rasse 1955 durch die F.C.I. international anerkannt. Der Name der Rasse kommt von Krom Fohr; das heißt krumme Furche und ist ein Flurname im Siegerland.

Größe: Rüde und Hündin 38-46 cm
Gewicht: ca. 12 kg

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Der Autor und der s4d dog-blog.

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