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Bullmastiff

Der Bullmastiff

Bullmastiff Der schwermütige Gesichtsausdruck des massigen Hundes, hervorgerufen durch die schwarze Maske um die dunklen Augen, den breiten Fang und die wuchtigen Kiefer, entspricht ganz und gar nicht seinem wahren Wesen, denn er ist ein aktiver, lebensfroher Hund.

Sobald er verstanden hat, was von ihm erwartet wird, worin seine Aufgabe besteht, erweist er sich als einer der besten Wachhunde, die es heute gibt. Allerdings sollte man ihn erst nach sorgfältiger Ausbildung und Unterordnungsübungen für diesen Zweck einsetzen. Das überrascht nicht, denn die beiden dominanten Ahnen des Bullmastiffs - Bulldog und Mastiff -, die ihm bestimmte Wesensmerkmale vererbt haben, wurden in der Vergangenheit als Kampfhunde eingesetzt, und ihre Gefährlichkeit war sprichwörtlich. Zu den von seinen Stammvätern ererbten Eigenschaften gehören ein hochentwickelter Geruchssinn, Beherztheit, und eine außergewöhnliche Intelligenz. Deshalb wird er in Großbritannien häufig als Polizeihund verwendet.

Imposant und doch ein Kampfschmuser

Trotz seiner Abstammung von Kampfhunden, seiner imposanten Größe und seines Körpergewichts - er wird jedoch nicht so schwer wie der Mastiff - ist er ein ruhiger, liebenswürdiger und kinderfreundlicher Familienhund.
An seinen Herrn fühlt er sich sein Leben lang gebunden. Wenn man sich viel mit ihm beschäftigt und er genügend Zuwendung erhält, kann man auf seine Treue zählen, ohne je enttäuscht zu werden. Man sollte ihn nicht viel allein lassen, denn dann langweilt er sich und verschläft die meiste Zeit, was nicht gerade dazu beiträgt, seine Muskulatur und das für einen Wachhund nötige Reaktionsvermögen zu erhalten oder zu verbessern.
Dem British Bullmastiff Club zufolge vereint dieser Hund drei große Vorzüge in sich: urtümliche Schönheit, großen Schneid und unerschütterliche Gutmütigkeit.

Bullmastiff Welpe

Größe: Rüde 63-69 cm, Hündin 60-66 cm
Gewicht: Rüde 50-59 kg, Hündin 41-50 kg

Zur Geschichte:

Der Bullmastiff wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert als Schutzhund gegen Wild- und Felddiebe gezüchtet. Er entstand aus einer Kreuzung von Mastiff und Bulldog. Der Mastiff, Abkömmling schwerer, kraftvoller Hunde, die bereits vor 2000 Jahren in England gehalten wurden, war zwar ein gefürchteter Kampfhund, seinem Wesen nach aber eher ein Schutzhund - im Gegensatz zum Bulldog, der in der Arena gegen Stiere kämpfte und dessen Angriffslustigkeit die Züchter durch die Jahrhunderte ständig gesteigert hatten.

Der erste Bullmastiff, den der British Kennel Club einschrieb, war ein Rüde namens Faircraft Fidelity. 1924 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Um ihre Reinblütigkeit zu erhalten, entschied der Club, nur solche Hunde einzuschreiben, die über drei Generationen von reinrassigen Bullmastiffs abstammten.
Von da an hörten die Züchter aus, Bulldogs und Mastiffs miteinander zu kreuzen. 1928 erkannte auch der American Kennel Club die Bullmastiffs an. Der Standard wird von Großbritannien überwacht.

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Der Autor und der s4d dog-blog.

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