King Charles Spaniel
Der King Charles Spaniel
Dieser kleine Luxushund ist eine alte Rasse. Die Hofdamen der Königin Elisabeth I. verbargen ihn unter ihren umfangreichen Röcken und ließen sich, wie es heißt, winters von ihm wärmen. Es geht auch die Legende, dass man 1587 nach der Hinrichtung Maria Stuarts unter dem Kleid der unglücklichen Königin einen winzigen schwarzweißen, blutbefleckten Spaniel fand, der die letzten Augenblicke seiner Herrin miterlebt hatte.
Dieser kleine kostbare Hund, der Liebling der englischen Könige Karl I. und Karl II., von denen er auch seinen Namen hat, wurde schon damals seit langem nicht für die Jagd verwendet, auf der er sich einst vortrefflich bewährt hatte, sondern lebte in Schlössern und vornehmen Häusern. König Karl II. hielt eine ganze Schar Spaniels, die er überallhin mitnahm.
Als reizender, lebhafter und stets gut gelaunter Gefährte ist der King Charles Spaniel unbestreitbar von allen Spaniels einer der elegantesten.

Größe: 26-32 cm
Gewicht: 3,6-6,3 kg
Zur Geschichte des King Charles Spaniel
Manche Fachleute haben behauptet, der King Charles und der Blenheim, zwei gleiche Hunde mit verschiedenen Fellen, hätten nicht dieselben Ahnen; der King Charles sei vor mehreren Jahrhunderten aus China gekommen, der Blenheim dagegen stammte aus Spanien.
Er wurde im 19. Jahrhundert durch Einkreuzung von Möpsen verändert. Damit wurde er kleiner, Nase und Schnauze gerieten kürzer, und der Oberkopf rundete sich. Diese Kreuzungen ließen allmählich die jagdlichen Eigenschaften der Rasse verschwinden.
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