Pinscher
Der Pinscher
Der robuste und dennoch elegante Pinscher (sieh Bild Fotografie) mit dem glatten, glänzenden Haarkleid und dem klaren Blick wird manchmal irrtümlich für einen kleinen Dobermann gehalten.
Trotz seiner relativ großen Schulterhöhe ist der Deutsche Pinscher ein sehr wendiger Hund, der unerbittlich Ratten und andere Nager jagt und sie mit großer Geschicklichkeit auch fängt. Der Pinscher ist ein sehr folgsamer, leicht auszubildender Hund, der seine starken Zähne nur gebraucht, wenn er einen triftigen Grund dazu hat.
Sein sehr feines Gehör und sein Mut machen ihn zu einem aufmerksamen Wachhund, der beim leisesten ungewohnten Geräusch aufmerksam wird und, wenn nötig, auch kräftig anschlägt.
In Frankreich kennt man den Pinscher erst seit den fünfziger Jahren, und er ist dort auch heute noch ziemlich wenig verbreitet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz dagegen ist dieser intelligente und muntere Hund mit der natürlichen Freundlichkeit ein gefragter Begleithund, den aufgrund seiner Eigenschaften ist er ein angenehmer Gefährte, mit dem man leicht zusammenleben kann.
Mit seiner mittleren Größe eignet er sich ausgezeichnet für die Haltung in der Wohnung. Er ist sehr einfühlsam, aber es macht ihm nichts aus, auch einmal allein zu Hause zu bleiben. Doch am liebsten begleitet er seinen Besitzer auf langen Spaziergängen oder auf der Jagd.
Größe: Pinscher 43-48 cm, Zwergpinscher 25-30 cm
Gewicht: Pinscher 10-18 kg, 4-6 kg

Zur Geschichte:
Der Pinscher stammt aus Deutschland. Schon lange vor der Gründung des Pinscher-Clubs 1895 wurde die Rasse in der Fachliteratur erwähnt.
Noch um die Jahrhundertwende waren Glatthaarige und Rauhaarige unter dem Namen Pinscher bekannt; sie hatten die gleiche Zuchtbasis. Erst später wurde die rauhaarige Variante bekannt.
Der Pinscher ist keinesfalls eine zwergwüchsige Spielart des Dobermanns.
Die Varietäten der Pinscher
Der Zwergpinscher ist mit seinen höchstens 30 cm Größe und 4-6 kg Gewicht ein sehr handlicher Hund, der auch in der kleinsten Stadtwohnung gehalten werden kann. Die hoch angesetzten Stehohren und sein aufgeweckter Blick verleihen seinem Gesicht eine besondere Ausdruckskraft.
Er gehört wahrscheinlich einer sehr alten, in Deutschland seit mindestens 300 Jahren bekannten Rasse an. Heute ist der Zwergpinscher populärer als der Deutsche Pinscher,, war aber vor 1900, als dieser Minihund zum ersten mal in Stuttgart ausgestellt wurde, kaum außerhalb seines Heimatlandes bekannt. Auf diese Ausstellung hin haben ihn sogleich die Amerikaner übernommen.
Sie bemühten sich auch mit Erfolg um die Verbesserung der Rasse, die sie Miniature Pinscher nannten, eine Bezeichnung, die ausgezeichnet zu diesem kleinen, gut gebauten Athleten passt, denn alle Eigenschaften, die auf übermäßige Zwergenwüchsigkeit hindeuten, wie runder Schädel und runde Augen, sind bei diesem Tier nicht festzustellen.
Trotz seiner geringen Körpergröße soll der Zwergpinscher robust sein und starke Knochen haben. Negative Erscheinungen der Zwergwüchsigkeit sind fehlerhaft. Der kräftige, schlaue und entschlossene Zwergpinscher hat wie alle Pinscher und Schnauzer den Jagdtrieb auf Ratten und Mäuse im Blut. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Wächter.
Er braucht keine besondere Pflege, und obwohl er so empfindlich anmutet, ist er nicht anfällig für Krankheiten und langlebig.
Dieser liebenswürdige, lebhafte und immer zu Späßen aufgelegte Gefährte ist anhänglich und seinem Besitzer, dem er auf Schritt und Tritt folgt, treu ergeben. Wegen seines hirschroten oder rehbraunen Haarkleides wurde er früher auch Rehpinscher genannt.
Hallo und Willkommen im s4d dog-blog! Ihr findet hier Unmengen an Informationen über den Hund. Es müsste für jeden etwas dabei sein, also, wir lesen uns!

