Rhodesian Ridgeback
Rhodesian Ridgeback
Der Rhodesian Ridgeback ist die einzige aus dem südlichen Afrika stammende Hunderasse; er gilt als ein Jagd- und Schutzhund von außergewöhnlichem Format. Schon das Erscheinungsbild dieses früher zur Jagd auf Großkatzen eingesetzten Hundes verrät eine harmonische Kombination nicht alltäglicher Eigenschaften.
Der große, leuchtend hell- bis rotweizenfarbene Hund ist ausdauernd, sehr wendig und schnell. Sein blitzartiges Reaktionsvermögen, seine ausgeprägte Mann- und Raubzeugschärfe sind Ergebnis langer Auslese im Busch.
Das markante äußere Kennzeichen der Rasse ist der ridge - ein Rückenkamm aus Haaren, die entgegengesetzt zur Fellrichtung wachsen.

Wenn man diesen Hund als Partner akzeptiert, erbringt er großartige Leistungen. Er ist sehr leichtführig und seinem Herrn ergeben.
Größe: Rüde 64-69 cm, Hündin 61-66 cm
Gewicht: ca. 36 kg
Zur Geschichte:
Der Rhodesian Ridgeback wurde zum ersten mal von portugiesischen Siedlern, die sich am Kap niederließen, im 15. Jahrhundert erwähnt.
Er war damals das einzige Haustier der Hottentotten und für diese, wie die Portugiesen feststellten, unentbehrlich. Später formten die Buren und vor allem die Großwildjäger in Rhodesien den Löwenhund, der seit 1922 als Rhodesian Ridgeback anerkannt ist.
Er wird heute in den verschiedensten Bereichen eingesetzt, etwa als Jagd-, Polizei- und Blindenhund.
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