Sheltie Shetland Sheepdog
Der Sheltie Shetland Sheepdog
Der Sheltie, bisweilen auch noch Shetland Sheepdog genannt, ist kein Zwerg-Collie, wie manche meinen, sondern eine eigenständige Rasse. Er ist selbstbewusst, robust und lebhaft, dabei aber sehr feinfühlig. Wenn es darum geht, den eigenen Kopf durchzusetzen, handelt er klug, fast möchte man sagen: raffiniert. Er beweist seinem Herrn rund um die Uhr seine Treue, will dafür aber stets und überall dabei sein.
Der Sheltie ist kein Hund, den man mal beim Nachbarn abgeben kann. Fremden gegenüber zeigt er sich misstrauisch und ablehnend, und wenn Bekannte der Familie mit ihm Freundschaft schließen wollen, weicht er gewöhnlich aus - er nimmt von ihnen zwar gerne Leckerbissen an, lässt sich aber dadurch nicht gewinnen.
Der Sheltie gehört zu den Britischen Hütehunden, und sein Hüte- und Bewachungstrieb ist auch heute noch so stark ausgeprägt, dass er Haus und Garten zuverlässig bewacht.
Wildern und Jagen ist ihm zwar fremd, dennoch sollte man einen Sheltie niemals in Wald nähe frei laufen lassen, denn er könnte von Jägern mit einem Fuchs verwechselt werden. Heute wird er viel in der Stadt gehalten, denn er fühlt sich auch in Etagenwohnungen wohl.
Zur Geschichte:
Der Shetland Sheepdog stammt, wie schon sein Name sagt, von den Shetlandinseln. Er war ein zäher, zuverlässiger Hütehund der Schafherden. Zweifellos wurde er später mit dem Collie gekreuzt, was sich bis heute mit Shelties in Übergröße bemerkbar macht. Der Sheltie ist seit 1840 bekannt, und der erste Shetland Collie Club wurde 1906 gegründet. Der Shetland Sheepdog Club entstand 1914. Heute erfreut sich der Sheltie in England größter
Beliebtheit. In Deutschland, Österreich und der Schweiz war die Rasse lange Zeit fast unbekannt und findet erst seit einigen Jahren einen ständig wachsenden Liebhaber kreis.
Größe: Rüde 36,5 cm; Hündin 35 cm
Gewicht: 6 bis 7 kg
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