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Welsh Corgi

Der Welsh Corgi

welsh corgi Die Welsh Corgis Cardiagan und Pembroke sind kleine Hunde mit Fuchskopf, sehr kräftigen Körper auf kurzen Läufen, die ihnen eine einzigartige Gangart verleihen. Die Legende will, dass die Ursprünge dieser Rasse, die anfänglich keine Spielarten kannte, in die keltische Zeit zurückgehen: Der Welsh Corgi soll damals als Jagdhund verwendet worden sein. Jedenfalls betrachteten ihn die Waliser Bauern seit dem Mittelalter als ein bemerkenswerten Herdeführer, der, unermüdlich und energisch, mit den besten Schäferhunden konkurrieren konnte. Als kleiner, sehr flinker Hund steht er in dem Ruf, dass er den Hornstößen auszuweichen versteht, die Nachzügler in die Ferse kneift, ohne sie zu verletzen, und sie damit zum Aufholen antreibt - eine Gewohnheit, die ihm den Namen ci sodli, Hackler, eingetragen hat -, und er versteht es geschickt, die Tiere auf einer Fährte zusammenzuhalten.

Da der Welsh Corgi wachsam und gewissenhaft und mit einem sehr feinen Gehör ausgestattet ist, wird er auch als Hofwächter eingesetzt. Im Lauf der Jahrhunderte haben sich viele Legenden in Wales um diesen Hund gerankt, der von Anfang an sehr beliebt gewesen zu sein scheint, und das sowohl wegen seiner Qualitäten als Wächter als auch wegen seiner Talente als Viehtreiber und sogar als Jäger. Offiziell tritt er allerdings erst 1892 auf einer Hundeausstellung im walisischen Bencyfelin in Erscheinung. Man nannte ihn damals curs, ein Wort, das die Waliser currgi aussprechen. Er hatte gleich Erfolg, und sehr schnell interessierten sich englische Züchter für ihn.

Die besten Exemplare werden zur Zucht ausgewählt. Heute ist der Welsh Corgi im wesentlichen ein Gesellschaftshund. Sein kleiner Wuchs, sein friedliches Wesen und sein fröhlicher Charakter machen ihn zu einem perfekten und anhänglichen Hund für die Wohnung und zum großen Freund der Kinder. Er spielt und trollt gern mit ihnen herum und ist dabei sehr langmütig.

Größe: Cardigan 30 cm, Pembroke 25-30 cm
Gewicht: Cardigan 10-12 kg, Pembroke 9-11 kg

Zur Geschichte:

Der Stammbaum des Welsh Corgis vom Typ Cardigan, der älteren Spielart, geht wie es heißt, bis ins 10. Jahrhundert zurück. Er stammt vielleicht von den Waliser Hütehunden ab, die mit den Buhunds und den Vallhunds, die die Wikinger auf ihren Raubzügen begleiteten, gekreuzt wurden.

Der Vallhund ähnelt dem Corgi wirklich stark, wenn er auch viel größer ist. Einige Autoren schreiben dem Corgi auch eine Verwandschaft mit den Hunden zu, die die flämischen Weber mitbrachten, als sie sich in der Regierungszeit Heinrichs I. in Wales ansiedelten. Da die Rasse im Süden des Gebiets isoliert war, ist sie praktisch im Lauf der Zeit rein geblieben. Der Kennel Club hat 1934 ihren Standard festgelegt.

Die Pembrokes vom Buckingham-Palast

Der Pembroke ist ein bisschen kleiner als der Cardigan. Heute ist er die bekanntere Spielart des Welsh Corgies, namentlich in den angelsächsischen Ländern. Einige Kynologen schreiben dem Pembroke einen anderen Ursprung zu als dem Cardigan.
Danach ging er aus einer Kreuzung von Spitz, Keeshond und Schipperke hervor. Tatsächlich unterscheidet er sich vom Cardigan: Seine Rute ist kurz, die des Cardigans dagegen mittellang; er hat ein dichtes geschmeidiges Fell, der Cardigans ein drahtiges kurzes.

Trotz seiner offiziellen Anerkennung durch den Kennel Club im Jahr 1934 wäre der Pembroke wahrscheinlich nie so beliebt geworden, wie er es heute ist, wenn nicht 1933 der Herzog von York, der spätere König Georg VI., für seine Töchter, die Prinzessinnen Elizabeth und Margaret, einen Pembroke Corgi namens Rozavel Golden Eagle gekauft hätte.
Elizabeth leiß sich von der Persönlichkeit des Tieres so einnehmen, dass sie ihn zu ihrem Lieblingshund machte. Später, nachdem sie Königin geworden war, gab es kaum eine offizielle Fotografie, auf der sie nicht mit einen oder anderen ihrer Corgis zu sehen war. Jetzt, d.h. seit mehreren Jahrzenten, ist der Pembroke der große Favorit im Buckingham-Palast, und diese bevorzugte Stellung hat offenkundig über sein Geschick entschieden: In Großbritannien genießt er eine immer noch wachsende Beliebtheit.

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Der Autor und der s4d dog-blog.

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